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30.01.2016, 12:30 UHR, NEUESTE INFO: DIE UNIKLINIK STEIGT AM 1. MÄRZ OFFIZIELL EIN. DAS KRANKENHAUS WIRD WEITERGEFÜHRT. NÄHERE EINZELHEITEN, SOBALD WIR MEHR WISSEN….

Dem Steinfurter Krankenhaus droht die Schließung . Das heute voll ausgelastete Krankenhaus ist notwendig für die Grund- und Regelversorgung der Region rund um Steinfurt. Ohne das Krankenhaus wird der Rettungsdienst fast unmöglich.

Seit über einem Jahr wird über die Zukunft des Steinfurter Krankenhauses diskutiert. Lange konnte man den Eindruck haben, dass eine Lösung zur Weiterführung gefunden wird. Im November 2015 änderte sich dieser Eindruck plötzlich. Die Schließung des Krankenhauses stand auf der Tagesordnung. Aktionen aus der Bevölkerung folgten. Zum Erhalt des Krankenhauses wurde im Dezember eine Bürgerinitiative gegründet. Anfang Januar folgte die Gründung eines Fördervereins für das Steinfurter Krankenhaus. Wir möchten möglichst viele Mitglieder werben und zu Spenden aufrufen.

Wie ist die momentane Situation?

Die Uniklinik Münster hat einen sehr positiven Vorschlag entwickelt, wie das Krankenhaus weitergeführt werden kann. Krankenhaus und Patienten würden davon enorm profitieren. Ab 2017 kann das Krankenhaus kostendeckend geführt werden. Notwendig ist aber, drei finanzielle Probleme aus der Vergangenheit zu lösen. Zum Einen fallen bis Ende 2016 durch die Veränderungen der letzten Monate zusätzliche Personalausgaben von etwa zwei Millionen Euro an. Das Bistum Münster hat sich verpflichtet, dies zu übernehmen. Zum Zweiten wird bis Ende 2016 noch ein Verlust gemacht. Etwa zweieinhalb Millionen Euro. Diese Kosten werden wohl vom Kreis Steinfurt übernommen. Zum Dritten muss besonders im Bereich der Bettenstationen investiert werden. Die meisten Patientenzimmer genügen heutigen Ansprüchen nicht mehr. Die preisgünstigste Lösung, ein neuer Bettenbau, wird mit etwa 14 Millionen Euro veranschlagt. Das Krankenhaus erhält vom Land jährlich Mittel für Investitionen, aus denen ein großer Teil dieser Summe finanziert werden könnte. Im Augenblick laufen viele intensive Diskussionen, auch mit der Landesregierung, um die restliche Finanzierung zu sichern.

Das Engagement von Bevölkerung und Bürgerinitiative ist weiter notwendig.